Der Pfad des Glaubens.



Man sagt:

Glauben heißt, nicht Wissen.

Doch was wissen wir, wem oder was schenken wir noch Glauben?

 

Dann gibt es noch diesen Satz:

Ich weiß, dass ich nichts weiß.

 

Und es gibt mittlerweile so viele Sprüche, Sätze, Religionen, Möglichkeiten und Schlaumeier (da schließe ich mich mit ein :-P ) die uns tagtäglich begegnen und unseren Glauben schon auch teils erschüttern.

 

Die Fülle an Möglichkeiten im Austausch vieler (virtueller) Informationen dazu ist enorm und schon auch erschlagend, wenn wir nicht gelernt haben, für uns zu sortieren. Ebenso die Option für fast alle Menschen, ihr persönliches Wissen sofort zu teilen – so wie ich es gerade mache…

 

Was glaubst du, glaubst du eigentlich (noch)?

 

Hast du nicht auch manchmal das Gefühl, Dinge immer wieder oder öfter infrage zu stellen, weil sich so vieles ändert. Auch schon etwas Bedenken, lieber deine eigene Glaubens- & Wissenssuppe zu kochen, vielleicht aus Angst, einer Masse hinterher zu laufen?

 

Oder bist du Tiefenentspannt was das alles angeht?

 

Ich muss eigentlich gar keine expliziten Themen aufführen, die uns öfter mal ins Schwanken bringen, aber ein paar sind es Wert:

 

- Liebe

- Beziehungen

- Lebensaufgabe

- Ernährung

- Umwelt

- Kinder(erziehung oder ich nenne es -begleitung & führung)

- Kulturelles Verhalten

- Gott und die Welt ;-) , usw.

 

Wie schnell leben wir andere oder gar falsche Glaubenssätze und eignen uns unnützes Wissen an, weil uns beides an jeder Straßenecke nachgeworfen wird?

Der Dschungel der Vielfalt hat uns ein Stück weit im Griff und es gibt genügend Menschen, Institutionen & Gesetze, die uns erklären wollen, dass wir noch zu wenig wissen oder das falsche Glauben.

 

Ein Labyrinth der ungesättigten Lebensweise, der Wissensdurst der niemals endet, und am Ende „glauben“ wir sogar noch, etwas verpasst zu haben.

 

Den wir alle sind in bisschen Meister(innen) darin, an jedem Ding einen Fehler zu suchen und dann sogar einen zu finden (...und: gefunden? :-P ). Und so drehen wir uns wie hektische kleine Fähnchen im Winde der Verzweiflung, doch endlich mal das zu finden was PERFEKT auf uns passt, mit aller Glaubenskraft und dem Willen, all unser Wissenslücken befriedigt zu haben. Wer lässt da noch Platz für den Mut zu Lücke?

 

Ganz ehrlich, was wollen wir eigentlich?

Denn wenn ich dir sagen würde: „Hey – DAS ist deine Lebensaufgabe, für diese eine bist du da!“ – dann könnte es passieren, dass du entgegnest, dies sei zu wenig, denn das hättest du dir anders vorgestellt oder da muss doch noch mehr sein! ;-)

 

Der Pfad des Glaubens ist kein leichter und dennoch finde ich, es ist im Grunde absolut simpel.

 

Dafür braucht es in meinen Augen drei essentielle Dinge:

 

ZEIT, GEDULD & VERTRAUEN!

 

Kostbare Güter im Zeitalter der Schnelllebigkeit und mit Google.

 

- Zeit, um für dich da anzukommen, wo du dich wohl fühlst, dir das Leben vertraut vorkommt.

 

- Zeit, um zu reflektieren, was da auf dich einprasselt um es in Ruhe zu selektieren.

 

- Zeit, dir bewusst zu werden, was Zeit für dich und in deinem Tempo eigentlich bedeutet.

 

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- Geduld, um Themen und Lebensereignisse zu verdauen.

 

- Geduld für dein Umfeld und Menschen, die z.B. keine Zeit haben.

 

- Geduld gegenüber deinem Körper, der durch die künstlichen Geschwindigkeiten des Alltags maßlos überfordert ist und ständig hinter her hinkt.

 

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- Und Vertrauen in dich, dein Leben, deine Entscheidungen.

 

- Vertrauen an dein Innerstes, deinen Kompass der Liebe und dem zum Leben.

 

- Vertrauen darin, dass alles möglich ist und du das WISSEN besitzt, dies zu GLAUBEN!

 

Das ist für mich der Pfad des Glaubens und nenne es dann wie du möchtest; wie auch immer diese Art deiner Religion dann heißen mag – sie wäre perfekt auf dich zugeschnitten.

Sie macht dich stark und stärker auf deinem Weg über diese Lebensbrücken dieser Welt und bestärkt deine innere Empfindung sowie deine Liebe zum Leben.

 

DANN passiert es ganz automatisch, dass du in dir selbst wieder diese Energie und den Auftrieb verspürst, zu wissen und zu leben, wofür du da bist und was es bedeutet, seine/ deine Lebensaufgabe zu (er)leben.

 

Ich wünsche es dir und ich wünsche es ALLEN, so dass sie ihren persönlichen Weg gehen, ohne Verwirrung und Ablenkung – außer die wird noch gebraucht, um danach zu erkennen und zu unterscheiden, was das wahre Leben ist…

 

Dein Tom



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