Der Blickwinkel des Lebens.



Selten nehme ich Texte oder Zitate von anderen, doch diese wundervolle Geschichte möchte liebevoll daran erinnern, dass es so viele Möglichkeiten, Denkweisen und Gefühle wie Handlungen im Leben gibt, wie Sandkörner am Strand. Dass ein jedes Geschöpf im Leben - ungeachtet der Rasse, des Geschlechts oder der Herkunft, aber auch aufgrund seiner Lebenserfahrungen seinen/ ihren Standpunkt hat, der nicht immer von allen gesehen und verstanden wird. Und so ist es der Kern dieser Geschichte, die Dinge für sich zu betrachten, weniger in den Augen der anderen sehen zu müssen, oder aber seine Art & Weise erklären zu müssen. Natürlich interessiert uns das Leben anderer oftmals und natürlich haben auch wir gefestigte Ideen und Vorstellungen vom Leben ,ebenso viele wieder wie der Sand auf dem wir unsere individuellen Fußabdrücke hinterlassen...
 
Sich an der eigenen Nase zu packen, sich selbst und anderen zu vergeben und in allem die beste Möglichkeit eines jeden von uns zu sehen, auch wenn es nicht immer "gesehen" wird, ist ein Bestandteil der unser Leben begleiten darf und auch mir persönlich jeden Tag begegnet um zu lernen, zu erfahren und um zu verzeihen wie auch zu lieben <3...
 
 
"Es waren einmal fünf weise Gelehrte. Sie alle waren blind.
 
Diese Gelehrten wurden von ihrem König auf eine Reise geschickt und sollten herausfinden, was ein Elefant ist. Und so machten sich die Blinden auf die Reise nach Indien. Dort wurden sie von Helfern zu einem Elefanten geführt. Die fünf Gelehrten standen nun um das Tier herum und versuchten, sich durch Ertasten ein Bild von dem Elefanten zu machen.
Als sie zurück zu ihrem König kamen, sollten sie ihm nun über den Elefanten berichten. Der erste Weise hatte am Kopf des Tieres gestanden und den Rüssel des Elefanten betastet. Er sprach: "Ein Elefant ist wie ein langer Arm."
Der zweite Gelehrte hatte das Ohr des Elefanten ertastet und sprach: "Nein, ein Elefant ist vielmehr wie ein großer Fächer."
 
Der dritte Gelehrte sprach: "Aber nein, ein Elefant ist wie eine dicke Säule." Er hatte ein Bein des Elefanten berührt.
Der vierte Weise sagte: "Also ich finde, ein Elefant ist wie eine kleine Strippe mit ein paar Haaren am Ende", denn er hatte nur den Schwanz des Elefanten ertastet.
 
Und der fünfte Weise berichtete seinem König: " Also ich sage, ein Elefant ist wie ein riesige Masse, mit Rundungen und ein paar Borsten darauf." Dieser Gelehrte hatte den Rumpf des Tieres berührt.
 
Nach diesen widersprüchlichen Äußerungen fürchteten die Gelehrten den Zorn des Königs, konnten sie sich doch nicht darauf einigen, was ein Elefant wirklich ist.Doch der König lächelte weise: "Ich danke Euch, denn ich weiß nun, was ein Elefant ist: Ein Elefant ist ein Tier mit einem Rüssel, der wie ein langer Arm ist, mit Ohren, die wie Fächer sind, mit Beinen, die wie starke Säulen sind, mit einem Schwanz, der einer kleinen Strippe mit ein paar Haaren daran gleicht und mit einem Rumpf, der wie eine große Masse mit Rundungen und ein paar Borsten ist."
Die Gelehrten senkten beschämt ihren Kopf, nachdem sie erkannten, daß jeder von ihnen nur einen Teil des Elefanten ertastet hatte und sie sich zu schnell damit zufriedengegeben hatten."
 
(Verfasser unbekannt)
 
Dein Tom Kraus
 
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